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Bürgerversicherung könnte Beitragssatz zur GKV auf 10,5 Prozent absenken

Die Bürgerversicherung sorgt in den letzten Wochen zunehmend für Diskussionsstoff. Wie jetzt aus einer Studie der Partei “die Linke” hervorgeht, ließe sich mit der Bürgerversicherung der Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auf 10,5 Prozent senken, der aktuelle Beitragssatz liegt bei 15,5 Prozent.

Die Bürgerversicherung soll, aktuell noch als Reform, die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung sichern. Die Studie der Linken sieht hier einen Vorschlag, wie sich der Beitragssatz um 5 Prozent senken ließe, jedoch müsste dann die private Krankenversicherung abgeschafft werden. Der private Schutz soll sich dann lediglich auf Krankenzusatzversicherungen erstrecken.

Altersrückstellungen der PKV und Beitragsbemessungsgrenze

Allerdings hat die Linke die Altersrückstellungen in der privaten Krankenversicherung nicht berücksichtigt, weshalb die Studie bei vielen Versicherten für starken Gegenwind sorgen wird. Zudem solle die Beitragsbemessungsgrenze wegfallen, was gerade bei Besserverdienern für erhebliche Beitragssteigerungen sorgen sollte. Aktuell liegt diese bei 3.712,50 Euro, so dass freiwillig gesetzlich Versicherte einen Beitrag anhand dieser Bezugsgröße zahlen. Fiele diese weg, dürfte der Beitrag wesentlich steigen.

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1 Kommentar zu "Bürgerversicherung könnte Beitragssatz zur GKV auf 10,5 Prozent absenken"

  1. Alfred Hemer

    Ich würde es begrüsen, wenn der Gesetzgeber eine Bürgerversicherung einführen würde, dann hätten alle PKV Versicherten die auf die PKV-Versicherungsagenten hereingefallen sind wieder in die GKV einzusteigen. Alleine , daß man ab 55 Jahre nicht mehr in die GKV wechseln kann ist schon diskriminierent.Es gibt keine Versicherung ausser PKV/GKV wo man nicht mehr einfach mal so wechseln oder kündigen kann.Ausserdem würde dann _jeder_ in eine Krankenversicherung nach Einkommen einzahlen, mit Sicherheit wäre der Beitrag niedriger.

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