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Rabatte bei Arzneimitteln – Unerwartete Gewinne für die PKV

Bis Januar 2011 konnten nur die gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) Rabatte mit den Herstellern von Arzneimitteln aushandeln, seitdem ist dies auch den privaten Krankenversicherungen (PKV) gestattet. Dies brachte den PKV seither trotz der kurzen Zeit bereits 160 Millionen Euro an Ersparnissen.

Mit den Rabatten ist auch die Differenz bei den Ausgaben für Arzneimittel zwischen GKV und PKV stark gesunken: betrug diese Differenz vor Einführung der Rabattmöglichkeit noch 10,2 Prozent, sank sie nach der Neuordnung auf nur noch 7,7 Prozent.

GKV dennoch im Vorteil

Trotz der Rabattmöglichkeit für die PKV dürften dennoch die Kosten für verschreibungspflichtige Medikamente bei den GKV günstiger bleiben. Denn diese haben zusätzlich noch die Möglichkeit, Rabattverträge mit Apotheken auszuhandeln, was den PKV verwehrt bleibt.

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